Gartenhaus

Es spricht zunächst einmal nichts gegen den Kauf gebrauchter Gartenhäuser, jedoch sollten ein paar Punkte in die Überlegung mit einbezogen werden, um spätere Probleme zu vermeiden.

Der größte Pluspunkt beim Kauf gebrauchter Gartenhäuser ist sicher die Ersparnis, da sich auf diesem Wege mitunter einige hundert Euro einsparen lassen. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, sich das Gartenhaus vorher in montiertem Zustand anschauen und sich einen unmittelbaren Eindruck von dessen Beschaffenheit und Größe machen zu können, was selbst bei neuen Gartenhäusern nicht immer gegeben ist. Es sollte also darauf geachtet werden, dass der Verkäufer sich in erreichbarer Nähe befindet, was auch wichtig im Hinblick auf den Transport ist. Ein deutlicher Nachteil ist sicherlich, dass es bei gebrauchten Häusern keinen Anspruch auf Garantie gibt.

Weitere Punkte, die es beim Kauf gebrauchter Gartenhäuser zu beachten gilt, sind dessen Alter und Witterungszustand. Da Holz ein lebendiges Material ist und sich verziehen kann, sollte kein Haus gekauft werden, das bereits demontiert und längere Zeit in Einzelteilen aufbewahrt wurde. Im besten Fall, sollten Sie das Gartenhaus selbst abbauen und in Kürze in ihrem eigenen Garten wieder aufbauen. So lassen sich mitunter auch Unklarheiten bei der Montage vermeiden, da Bauanleitungen nicht unbedingt verfügbar sind. Fotos vom montierten Haus und Markierungen auf dem Holz können hier Abhilfe verschaffen.

Beziehen Sie unbedingt auch Ihre eigenen Fähigkeiten mit in die Überlegung ein, ob Sie sich ein gebrauchtes Gartenhaus anschaffen. Falls Sie Erfahrung im Umgang mit Holz haben und handwerklich versiert sind, sollte Sie der Aufbau eines Gartenhauses vor keine unlösbaren Probleme stellen, da sich Holz in jedem Fall passend zuschneiden lässt und kleine Veränderungen ohne Weiteres vorgenommen werden können.

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